Mit unseren Tipps starten Sie im Frühling voller Energie durch. Schlagen Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen und bringen Sie Ihre vier Wände und den Garten umweltfreundlich in Schuss.

Wenn die ersten Vögel vergnügt zwitschern und sich die Sonne ihren Weg durch die dicke Wolkendecke bahnt, kann das nur eins bedeuten: Der Frühling naht. Und das mit riesigen Schritten. Die Natur ist voller Energie, steht quasi unter Strom – alles wächst und blüht! Damit Sie auch voller Energie in den Frühling starten können, haben wir einige Tipps.

Der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen schlagen

Kennen Sie das auch? Die Natur legt im Frühling den Turbo ein, nur man selbst fühlt sich schlapp und müde. Nicht wenige leiden unter Frühjahrsmüdigkeit. Die gibt es übrigens wirklich. Temperaturen und Lichtverhältnisse ändern sich und unser Körper muss sich nach dem langen Winter erst mal anpassen. Das stellt Stoffwechsel und Hormonhaushalt vor große Herausforderungen – das ist anstrengend für den Körper und deshalb ist man dann müde.
Unser Tipp, wie Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schippchen schlagen können: Einfach mal Wasser trinken − am besten frisch aus der Leitung! Wenn der Blutdruck durch steigende Temperaturen sinkt, hilft Wassertrinken. Das bringt den Blutdruck wieder nach oben. Zusammen mit viel Bewegung, zum Beispiel auf einem Fahrrad oder E-Bike, und gesunder Ernährung werden Sie so schnell fit für den Frühling!

Tipp: Viel Bewegung im Frühjahr macht fit für den Sommer!
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Einfach den Hahn aufdrehen und das Wasser so lange laufen lassen, bis es kühl und frisch heraussprudelt – und die Erfrischung genießen. Wer mag, kann das Wasser verfeinern – „Infused Water“ heißt der Trend. Dazu einfach Kräuter, Obst und Gemüse mit Leistungswasser nach (Geschmacks)Vorlieben mischen und ziehen lassen. Funktioniert zum Beispiel mit Zitrone, Gurke, Beeren, Ingwer, Salbei oder Minze. Das bringt Geschmack, Vitamine und Extra-Energie!
Aber Wasser wirkt nicht nur innen belebend auf den Körper, sondern auch außen. Erinnern Sie sich an Kneipp? Richtig, heiß und kalt im Wechsel. Eine Wechseldusche kurbelt morgens den Kreislauf so richtig an. Sie stärkt das Immunsystem und macht munter für den Tag.
Und weil Körper und Geist ja bekanntlich eine Einheit bilden, sollte auch der Kopf nicht vergessen werden. Mentales Training ist eine gute Methode, um jeden Tag mit guter Laune und voller Energie zu meistern und Kraft zu tanken.

Frühjahrsputz: Frische für die eigenen vier Wände

Nicht nur Körper und Geist brauchen im Frühjahr frische Energie – auch die eigenen vier Wände wollen gepflegt werden. Der Frühjahrsputz ist für viele ein Muss. Hat man genügend Energie getankt, kann der Frühjahrsputz starten.
Energie für den Frühling: Zum Beispiel beim Fenster putzen.
Doch das Umweltbundesamt warnt: Verschiedene Stoffe aus Reinigungsmitteln gelangen durch das Abwasser in die Umwelt und gefährden dann unsere Gewässer. Es gilt also, die eigenen vier Wände möglichst umweltfreundlich auf Vordermann zu bringen.
Wenn möglich, sollte man auf „Chemiekeulen“ verzichten. Reinigungsmittel mit Silikonen, die gar nicht abgebaut werden können, und auch mit Phosphaten sollten aus dem „Putz-Sortiment“ zuhause verschwinden!

Viel hilft nicht viel: Reinigungsmittel grundsätzlich immer sparsam verwenden.

Auch Desinfektionsreiniger enthalten Wirkstoffe, die Mikroorganismen abtöten. Produkte mit anorganischen Säuren können Verätzungen hervorrufen.

Die Klassiker tun es auch: ein Allzweckreiniger, Spülmittel, Zitronensäure und Scheuermilch reichen für den Haushalt aus. Lieber den Allzweckreiniger mal länger einwirken lassen und die eigene Muskelkraft nutzen – und so die Umwelt und unsere Gewässer schonen.
Wie man als Verbraucher umweltschonende Produkte erkennt? Das Umweltbundesamt weiß: Die EU-Umweltzeichen helfen bei der Orientierung. Hierzu zählt beispielsweise der Blaue Engel oder die Euroblume.
Übrigens: Wussten Sie, dass Fenster putzen beim Energiesparen hilft? Sind die Fenster sauber, fällt mehr Sonnenlicht durch die Scheiben. Die Lichtdurchlässigkeit steigt. So kann man die Vorhänge/Rollladen so lange wie möglich geöffnet halten – und muss das Licht erst später einschalten.

Frühlingsduft für die Wäsche

Nichts ist so schön, wie sich in den Lieblingspulli oder das Badehandtuch mit Frühlingsduft zu kuscheln. Dafür braucht es keine Zusätze beim Waschen. Lassen Sie den Trockner einfach mal aus. Stattdessen kann die gute alte Wäschespinne im Frühjahr endlich wieder zum Einsatz kommen. Die frische Frühlingsbrise und die Sonne lassen die Wäsche zügig trocken. Der Wind begünstigt den Feuchtigkeitsaustausch.
Unser Tipp: Die Kleidung nicht dicht an dicht hängen, große Kleidungsstücke außen positionieren, luftige innen. So geht das Trocknen um einiges schneller und nach vier, spätestens acht Stunden sollte alles trocken sein. Und alles duftet auf natürliche Art nach Frühling!

Frühlingsduft für die Wäsce - einfach draußen aufhängen!

 

Heizung: Besser an trotz frühlingshaften Temperaturen

Wenn die Sonne strahlt und es wärmer wird, bleibt gerne mal die Heizung aus. Warum die Heizung laufen lassen, wenn man auch draußen keine dicke Jacke mehr braucht? Da ist die Verlockung groß, es ganz ohne zu probieren – gerade in den Osterferien, wenn der Urlaub vor der Tür steht und man für einige Tage verreist.
Doch das ist trügerisch, warnen Experten. Denn: Ohne Wärme kühlen die Außenmauern zügig aus, auch die Rohre und andere Materialien leiden unter dem schnellen Temperaturwechsel. Um diese dann wieder zu erwärmen, ist einiges an wertvoller Energie nötig. Besser ist es daher, die Heizkörper konstant auf die niedrigste Stufe zu stellen. Am Ende wird so Energie gespart!
Und wie dem Haus den Frühjahrsputz sollte man der Heizungsanlage einen Check-up gönnen. Eine professionelle Reinigung und Wartung durch den Fachmann sorgt dafür, dass nicht im Spätherbst eine böse Überraschung folgt. Brenner und Kessel werden auf Vordermann gebracht, Verschleißteile ausgetauscht und Abgaswerte gemessen. Der Effekt: Die Effizienz steigt, was sich bei der Stromrechnung mittelfristig bemerkbar machen kann.
Unser Tipp am Rande: Werfen Sie auch einen Blick in Ihre Gefriertruhe. Denn schon eine zwei Millimeter dicke Eisschicht kann den Strombedarf um bis zu 15 Prozent erhöhen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um abzutauen, bevor die Truhe in den Sommermonaten so richtig auf Hochtouren läuft. Schließlich muss im Sommer ja genug Platz für Eis und Eiswürfel da sein! 😉

 

Links
http://www.fem.com/gesundheit/artikel/tipps-gegen-fruehjahrsmuedigkeit-fruehlingsfit
http://www.infusedwaters.com/
https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag

Autorinnen
Carolin Kampschule und Mareike Roszinsky

Fotos
GELSENWASSER AG